Redundanz für BOS-TETRA-Kommunikation

Kommunikation aufrechterhalten, wenn TETRA nicht mehr reicht.

BlackoutPTT ist ein reines Redundanzsystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Es übernimmt die einsatztaktische Gruppenkommunikation, wenn der BOS-TETRA-Funk regional gestört ist oder bei einem großflächigen Stromausfall alternative Kommunikationswege benötigt werden.

PTT-Sprachgruppen Statushandling SDS-Direktnachrichten GPS-Lagebild LWL + Starlink 1 € pro Account/Nutzer
BlackoutPTT Kommunikationsserver mit Endgeräten und Sprachgruppen
Konzept: Beide Seiten müssen erreichbar bleiben – Endgeräte und Kommunikationsserver. Genau dafür ist BlackoutPTT ausgelegt.

BlackoutPTT ersetzt den BOS-TETRA-Funk nicht im Regelbetrieb. Es ist die vorbereitete Rückfallebene, wenn TMO-Kommunikation nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Statt improvisierter Telefonketten entstehen klare Sprachgruppen, Statusübersichten und direkte SDS-Aufträge an einzelne Fahrzeuge oder Kräfte.

Zwei Phasen – ein schlüssiges Redundanzkonzept

Einsatzlagen, für die BlackoutPTT vorbereitet ist

Die Stärke des Systems liegt nicht in einem einzelnen Funkersatz, sondern im Zusammenspiel aus vorbereiteten Endgeräten, klaren Gruppenstrukturen und einem redundant erreichbaren Kommunikationsserver.

Phase 1

TETRA/TMO fällt regional oder zeitweise aus

Fällt der BOS-TETRA-Funk komplett oder regional aus, kann BlackoutPTT sofort über vorhandene Internetverbindungen genutzt werden – per Mobilfunk, WLAN, Tablet, Smartphone oder PC.

  • sofortige PTT-Kommunikation in vorbereiteten Sprachgruppen
  • Statushandling zur Reduzierung des Sprachverkehrs
  • SDS-Direktnachrichten für Einsatzaufträge an einzelne Fahrzeuge
  • GPS-Lagebild für berechtigte Disponenten
Alte 4-m-Funkgeräte sind häufig keine tragfähige Lösung mehr: Relaisstellen wurden vielerorts zurückgebaut, Ersatzteile sind schwer verfügbar und Frequenz-/Betriebssituationen sind oft nicht mehr passend abbildbar.
Phase 2

Stromausfall legt Mobilfunk und TETRA-Netz lahm

Bei einem großflächigen Stromausfall werden Mobilfunk und auch Teile der Funkinfrastruktur voraussichtlich nur begrenzt verfügbar bleiben. Hier greifen Leuchtturm- und Stützpunktkonzepte der Kommunen.

  • Kommunikation über notstromversorgte Standorte
  • lokales WLAN an Stützpunkten, Gerätehäusern oder Leuchttürmen
  • Internetanbindung z. B. über Starlink
  • Kommunikationsserver mit Batterie- und Dieselnotstrom
Der Server ist sowohl über Lichtwellenleiter-Standleitung als auch über Starlink erreichbar. Nur wenn Endgeräteseite und Serverseite erreichbar bleiben, wird aus der App ein belastbares Notfallkommunikationskonzept.
Darstellung der beiden Ausfallphasen von BlackoutPTT
Phase 1: Internet ist noch vorhanden – BlackoutPTT übernimmt sofort die Gruppenkommunikation. Phase 2: Internet wird über notstromversorgte Stützpunkte und Satellitenanbindung bereitgestellt.
Funktionen im Einsatzbetrieb

Mehr als ein Gruppenchat: einsatztaktische Kommunikation

BlackoutPTT orientiert sich an der Bedienlogik aus dem Einsatzumfeld: kurze Sprache, klare Gruppen, Status statt Dauerfunk und gezielte Direktnachrichten.

🎙️

Push-to-Talk

Sprachkommunikation über vorbereitete Gruppen. Teilnehmer sehen nur die Gruppen, für die sie berechtigt sind.

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Statushandling

Statusmeldungen reduzieren Funkverkehr und geben Disponenten eine schnelle Übersicht über Verfügbarkeit und Sprechwünsche.

✉️

SDS/Usernachrichten

Direkte Textaufträge an einzelne Funkrufnamen – mit Hinweiston beim Empfänger und klarer Trennung vom Gruppenchat.

🗺️

GPS-Lagebild

Berechtigte Disponenten sehen die letzten bekannten Positionen von Fahrzeugen oder Kräften auf einer Kartenübersicht.

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Dispoansicht

Statuslage, Gruppenbelegung, Kreisübersicht und manuelle Statuskorrektur in einer separaten Disponentenansicht.

🔐

Berechtigungen

Registrierung, Freigabe und Gruppenzuordnung erfolgen kontrolliert. Jeder Nutzer bekommt nur die benötigten Rechte.

Servererreichbarkeit

Redundanz muss auf beiden Seiten funktionieren

Eine Notfall-App ist nur dann sinnvoll, wenn nicht nur die Endgeräte ins Internet kommen, sondern auch der zentrale Kommunikationsserver erreichbar bleibt. BlackoutPTT ist deshalb auf redundante Erreichbarkeit ausgelegt.

✓ batteriegestützter Betrieb des Kommunikationsservers
✓ Dieselnotstrom für längere Ausfalllagen
✓ primäre Anbindung über LWL-Standleitung
✓ zusätzliche Erreichbarkeit über Starlink
✓ vorbereitet für Leuchtturm- und Stützpunktkonzepte
Redundante Anbindung des BlackoutPTT Kommunikationsservers über LWL und Starlink
LWL und Starlink ergänzen sich: Fällt eine Strecke aus, bleibt der Server über die zweite Anbindung erreichbar.
Leuchtturm-Standort mit Notstrom und Internetanbindung
Stützpunkte mit Notstrom und Internetanbindung werden zum Zugangspunkt für Kräfte vor Ort.
Leuchtturm- und Stützpunktbetrieb

Kommunikation, wenn Mobilfunk nicht mehr verfügbar ist

Kommunen und Städte bereiten zunehmend Leuchtturm- oder Stützpunktkonzepte vor. Dort stehen im Idealfall Notstrom, WLAN und eine unabhängige Internetanbindung bereit. Genau diese Standorte können BlackoutPTT auch in Phase 2 nutzbar machen.

Einsatzkräfte oder Fahrzeuge verbinden sich lokal mit dem WLAN des Stützpunktes. Der BlackoutPTT-Server bleibt durch LWL- und Starlink-Anbindung erreichbar. So entsteht ein durchgängiger Kommunikationspfad trotz Ausfall klassischer Netze.

Transparente Kosten

Einfach kalkulierbar: 1 â‚¬ pro Account / Nutzer

BlackoutPTT soll als Redundanzsystem nicht an komplizierten Lizenzmodellen scheitern. Deshalb gibt es eine klare Preislogik ohne Einstiegshürde: ein Preis pro Account und Nutzer, keine Preisstaffelung und keine Einrichtungsgebühr.

Keine Preisstaffelung Keine Einrichtungsgebühr Schnell testbar
BlackoutPTT Account
1 â‚¬
pro Account / Nutzer
Transparent, niedrigschwellig und ohne versteckte Einrichtungskosten.
Testbetrieb anfragen
Dokumentation

Endanwender-Handbuch

Das Handbuch beschreibt Registrierung, Login, Mikrofon- und Standortfreigabe, Gruppenwahl, PTT-Bedienung, Chat, SDS/Usernachrichten, Statusfunktionen sowie Hinweise für iOS und Android.

Kontaktaufnahme

BlackoutPTT für Ihre Organisation prüfen

Schreiben Sie kurz, welche Organisation, welcher Kreis oder welches Szenario betrachtet werden soll. Wir melden uns zur technischen Einordnung und zum weiteren Vorgehen.

Direkter Ansprechpartner

Labitzke GmbH – Systemlösungen
Brennhorster Str. 6
32479 Hille

E-Mail: info@labitzke.de

Geeignet für erste Abstimmungen mit Kommunen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Stäben, Leitstellenumfeldern und Betreibern von Stützpunkt- oder Leuchtturmkonzepten.

Die Anfrage wird an info@labitzke.de übermittelt.